Beteiligung an Netze BW
Freitag - Mai 28, 2021 20:22     ANGESEHEN:73     A+ | a-

Die Gemeinde nutzt die Möglichkeit, Anteile an der Netze BW GmbH zum 1. Juli diesen Jahres zu erwerben. Das Beschloss der Rat in seiner letzten Sitzung mit zwei Gegenstimmen.Die Haltefrist der erworbenen Anteile beträgt mindestens vier Jahre. Danach steht es der Gemeinde frei alle fünf Jahre zu entscheiden, ob sie sich weiterhin an der Beteiligungsgesellschaft beteiligt, oder die Beteiligung beendet. Anlegen wird die Gemeinde 400.000 Euro. Verzinst wird die Anlage mit 3,6 Prozent ( Abzüglich der Kapitalertragssteuer und einem Verwaltungsaufwand von 0,02 Prozent). So wird die Gemeinde nach den vier Jahren 57.600 Euro Ausgleichszahlung auf die Einlage erhalten. Zwanzig Prozent der berechtigten Kommunen beteiligten sich seit dem 1. Juli 2020 bereits an der Beteiligungsgesellschaft.Die Investitionen sind durch eine Regelung zur nachträglichen Kaufpreisanpassung gesichert. Um den Klimaschutz voranzubringen muss der CO2 Ausstoss stark reduziert werden. Ein Baustein dazu ist die energetische Sanierung der Liegenschaften der Gemeinde. Bevor jedoch eine Sanierung starten kann, muss der Ist-Zustand der Gebäude aufgenommen werden. Aus den dann gewonnenen Daten wird dann ein Sanierungsfahrplan erstellt. In den Haushalt 2021 wurden Mittel aufgenommen um für die Gebäude Rathaus, Kita Sonnenschein und Kita am Dörle solche Konzepte erstellen zu lassen. Die Auftragsvergabe für die Erstellung der drei energetischen Sanierungskonzepte erfolgte an die Freiburger Firma endura kommunal GmbH zum Angebotspreis von 28.560 Euro brutto.Die Kosten pro Gebäude belaufen sich auf 9520 Euro. Für die Erstellung gibt es eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Höhe von achtzig Prozent. Dies entspricht einer Summe von 7.616 Euro pro Gebäude. Die Erstellung der Konzepte beginnt erst dann, wenn die Förderzusage der BAFA vorliegt. Aufgrund der Auslastung der Freiburger Firma erfolgt die Erstellung der Konzepte erst zum 1. Oktober diesen Jahres. Durch die Komplexität der Konzepte ist eine Dauer von sechs Monaten bis zur Fertigstellung zu erwarten. Vergeben wurde auch der Auftrag zur Generalsanierung der Leopoldskanalbrücke. Den Zuschlag für die Generalsanierung erhielt die in Bietigheim ansässige Firma B+S Bauwerkserhaltung zum Angebotspreis von 505.962,33 Euro brutto. Eine erfreuliche Nachricht erhielt die Gemeinde mit dem Eingang des formalen Zuwendungsbescheids des Regierungspräsidiums Freiburg. Im Zusageschreiben waren zunächst nur 269.000 Euro für die Sanierung bereitgestellt worden. In dem jetzt eingetroffenen Bescheid wurden zusätzlich nochmal 80.700 Euro Planungskosten angerechnet. Somit steigt der Gesamtwert der Zuwendung auf 349.700 Euro an. Steigende Zulassungszahlen führen auch in Riegel generell zu mehr Fahrzeugen, was auch in der Gemeinde zu immer mehr Problemen bei der Suche nach einem Parkplatz führt. Baulich geschaffene Stellplätze und Garagen in der Bebauung werden zweckentfremdet benutzt und stehen für das Abstellen eines Fahrzeuges dann nicht mehr zur Verfügung. Um das Parkproblem zu verbessern, beschäftigt sich die Verwaltung zunehmend um eine Lösung des Problems. Geplant ist, öffentliche Parkplätze an einigen Stellen in der Zeit von 8-18 Uhr zeitlich mit einer Parkdauer von zwei Stunden zu begrenzen. Geschehen bereits an den Parkplätzen am Friedhof. Weiterhin hat die Gemeinde zusammen mit den Nachbargemeinden einen Gemeindevollzugsdienst in Dienst gestellt. Das Parkverhalten hat sich dadurch bereits deutlich verbessert. Teilweise werden dennoch durch den hohen Parkdruck regelmäßig Parkverstöße verwirklicht und ordnungsrechtlich gewürdigt.

 

KOMMENTARE (0)
* Überprüfungscode eingeben
Bitte geben Sie das Ergebnis von 12+12 ein !
*
* - Pflichtfeld