Keine Kreditaufnahme nötig
Freitag - Juli 2, 2021 20:14     ANGESEHEN:330     A+ | a-

Malterdingen. In seiner letzten Sitzung stimmte der Malterdinger dem Haushaltsplan für das laufende Jahr zu. Kämmerer Heiko Schuler stellte die Zahlen vor. Wegen der Corona-Pandemie hat das Land die zu verteilenden Finanzmittel kürzen müssen. Das wird in Malterdingen durch die höhere Schlüsselzahl kompensiert. Dazu kam noch das gute Jahr 2019, was zu höheren Umlagezahlungen in diesem Jahr führt. Bei den Einnahmen sanken die Schlüsselzuweisungen zum Planansatz um 219.000 Euro. Bei den Ausgaben stieg die Finanzausgleichsumlage um 130.000 Euro, die Kreisumlage um 134.000 Euro, die Gewerbesteuerumlage sank wegen Gesetzesänderung um 140.000 Euro. Das veranschlagte Gesamtergebnis für das Haushaltsjahr 2021 beträgt Minus 360.039 Euro. Der Saldo des Finanzhaushalts beträgt 2.008.770 Euro. Der Kassenbestand der liquiden Mittel betrug zum 1.Januar 2021 2.792.390,44 Euro. Bei der mittelfristigen Finanzplanung wurde versucht, die Einwohnerentwicklung durch die neuen Baugebiete bzw. neuen Bauvorhaben mit einzubeziehen. Von den folgenden Bevölkerungszahlen geht man aus: 2022: 3.350 Einwohner,2023: 3.500 Einwohner, 2024: 3.700 Einwohner. Auch im Jahr 2022 erwartet die Gemeinde kein positives Ergebnis. Auch hier macht sich das gute Jahr 2020 ( Gewerbesteuer mit einem plus von 79.300 Euro sowie Gewerbesteuerkompensationszahlung in Höhe von 414.000 Euro). Das führt, neben den geringeren Landesmitteln wegen Corona, wieder zu geringeren Zuweisungen und höheren Umlagen. Erst ab 2023 soll sich die Lage wieder bessern. In der Planung erwartet man für das Jahr 2022 ordentliche Erträge in Höhe von 8.759.606 Euro, ordentliche Aufwendungen in Höhe von – 9.218.751 Euro und einem veranschlagtem Gesamtergebnis von – 459.149 Euro. 2023 dann ordentliche Erträge in Höhe von 9.315.805 Euro, ordentliche Aufwendungen in Höhe von -8.865.980 Euro und einem veranschlagtem Gesamtergebnis von 449.825 Euro. Die Planung für das Jahr 2024 sieht ein veranschlagtes Gesamtergebnis von 810.873 Euro vor. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt in der Gemeinde im laufenden Jahr 536,01 Euro. Die liquiden Mittel der Gemeinde im laufenden Jahr sind ausreichend, es ist 2021 keine Kreditaufnahme nötig. Die Hebesätze für die Grundsteuer, die Grundsteuer A und B und die Gewerbesteuer werden nicht erhöht. Eingeführt wird in der Gemeinde ein systematisches Energiemanagement. Dies soll dazu beitragen, die Energiekosten der kommunalen Liegenschaften der Gemeinde zu senken und die Energieeffizienz der installierten Anlagen zu steigern.Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 19.500 Euro für einen dreijährigen Zeitraum. Gefördert wird die Maßnahme mit 50 Prozent durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die jährlichen Nettokosten belaufen sich für den Förderzeitraum von drei Jahren auf je 3.250 Euro. Nach Auslaufen des Förderprogramms reduzieren sich die Kosten auf eine jährliche Servicepauschale in Höhe von 1.500 Euro. Die Brücke über den Auenbach an der Gemarkungsgrenze Richtung Hecklingen bedarf einer dringenden Sanierung. Hier wurde der Auftrag an die günstigste Bieterin, die Firma Amann aus Sasbach, zum Angebotspreis von 73.900,94 Euro vergeben.

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